Schwarzer Russischer
Terrier
|
|
 |
 |
Diese Terrier sind eine russische Neuschöpfung. Sie wurde 1981 vom russischen
Landwirtschaftsministerium und 1984 international als eigenständige Rasse
anerkannt. Ziel der Zucht war es, eine Hunderasse zu schaffen, die anpassungsfähig
an die verschiedensten und extremsten klimatischen Verhältnisse sein sollte,
und zur Ausbildung als Gebrauchs- und Rettungshund für den Einsatz bei
Militär und Zoll geeignet sein sollte.
Als dafür bestgeeignete Ausgangsrassen wurden Airedale Terrier, Riesenschnauzer,
Rottweiler und Neufundländer ausgewählt. Das Kreuzungsprodukt muß
als besonders gelungen bezeichnet werden, weil es neben ausgeprägten Gebrauchshundeeigenschaften
auch eine imposante und doch elegante Erscheinung besitzt.
Im Optimalfall zeigt der Schwarze Russische Terrier ausgeglichenes Verhalten,
ist nervenfest und belastbar. Wichtig für die ntfaltung seiner positiven
Eigenschaften ist konsequente Erziehung und vor allem ernsthafte Beschäftigung.
Es genügt nicht, den Hund ausreichend zu bewegen, er will tatsächlich
arbeitsmäßig gefordert werden. Hat der Russe keine Möglichkeit
diesen Arbeitseifer auszuleben, muß mit einer erhöhten Aggressionsbereitschaft
gerechnet werden. Auch braucht dieser große Hund entsprechend viel Raum.
Seine Behaarung besteht aus drahtigem, dichtem, leicht gewelltem Deckhaar und
reichlich Unterwolle. Gelegentliches Trimmen ergänzt regelmäßiges
Bürsten und Kämmen.